Spielstätten

KLOSTERKIRCHE OLSBERG

© Benno Hunziker

Die Geschichte des Klosters Olsberg geht bis ins Jahr 1234 zurück. Das Kloster erhielt den Namen «Hortus Dei» (Gottesgarten) und wurde 1236 vom Gründungsort nahe St. Urban nach Olsberg verlegt. Den Habsburgern oblag bis zur Übergabe an den jungen Kanton Aargau die weltliche Aufsicht.

Stadtkirche St. martin Rheinfelden

© Benno Hunziker

Das Fricktal gehörte im 10. Jahrhundert zum Königreich Burgund. Eine adelige Burgunder Familie liess sich in zwei Burgen im heutigen Rheinfelden nieder und nannte sich später «Grafen von Rheinfelden». Graf Rudolf von Rheinfelden war zwischenzeitlich gar zum deutschen Kaiser ernannt worden, Er starb im Jahre 1080 an den Folgen einer Verletzung, die er in einer Schlacht erlitten hatte. Sein Gegner hatte ihm die rechte Hand abgeschlagen, die sagenumwobene «Hand Rudolfs von Rheinfelden». Ein halbes Jahrhundert später gründeten dann die Zähringer die Stadt Rheinfelden, deren Kirche im Jahre 1146 erstmals urkundlich erwähnt wird.

Barockkirche St. Peter

© Benno Hunziker

Um 1100 stifteten die in der Schweiz und im deutschen Südwesten als Städtegründer bekannten Herzöge von Zähringer auf einer Schwarzwaldhöhe wenige Kilometer östlich von Freiburg ihr Haus- und Grabkloster St. Peter. Ausgestattet wurde die junge Benediktinerabtei aus dem Erbgut der Agnes von Rheinfelden mit Gütern im heutigen Oberaargau. Die dortigen Zentren ihrer Macht waren das Priorat Herzogenbuchsee sowie die Gemeinden Huttwil und Seeberg.

SchützenKeller

© Benno Hunziker

Seit jeher geniesst die Kultur einen hohen Stellenwert im Schützen. Billiard-, Lese- und Musikzimmer dienten den Gästen vor 100 Jahren als Bereicherung und zum Zeitvertrieb. Heute bietet der stimmungsvolle Schützenkeller – einst der Weinkeller des Hauses – ein vielfältiges Kulturprogramm an: Das Spektrum reicht von Konzerten, Lesungen bis Kleinkunst.

Kapuzinerkriche Rheinfelden

Die Ursprünge des ehemaligen Klosters reichen bis ins von religiösen Unruhen geprägte 16. Jahrhundert. So entstand auch der römisch-katholische Kapuzinerorden, dessen Gründer nach Vorbild des heiligen Franziskus als arme Wanderprediger durch die Welt zogen. Gekleidet waren sie in Kutten mit spitz zulaufender Kapuze – daher die Namensgebung. Ihr soziales Engagement und die Pflege der Pestkranken führten zu grossem Rückhalt in der Bevölkerung.