Künstler:innen

Sol Gabetta

© Matthias Müller

Nach ihren jüngsten Residenzen bei der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern eröffnet Sol Gabetta die Saison 2024/25 mit einer Europa-Tournee mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck. Im Wiener Konzerthaus, wo Gabetta das Publikum immer wieder begeistert hat, wird sie in ihrer Porträtserie an zwei Kammermusikabenden sowie als Solistin zu erleben sein. Dabei spielt sie Konzerte von Schostakowitsch und Saint-Saëns mit den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Nach ihrer lang erwarteten Rückkehr in die USA, bei der sie ihr Debüt mit der New York Philharmonic gibt und mit The Cleveland Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä, einem ihrer geschätztesten musikalischen Kollegen, auftritt, wird Gabetta 2025 erneut mit New York Philharmonic und Jakub Hrůša für ein Gastspiel beim Bravo! Vail Festival in Colorado zu hören sein.

Alinea Quartett

© Elza Loginova

Das Alinea-Symbol steht in der Typographie für einen Umbruch und den Beginn eines neuen Gedankens. Das Alinea Quartett, zu dem sich 2020 vier befreundete junge Musiker in München formierten, möchte die Bedeutung und Relevanz von Kammermusik in unserer Zeit neu denken. So tritt das Quartett in Gesprächskonzerten mit seinem Publikum in den Dialog, sucht die Auseinandersetzung mit anderen Künsten und erprobt innovative Konzertformate. Das führte sie etwa zu Auftritten im Prinzregententheater München, dem Musikverein Graz, Cambridge University und der Biennale Venedig – aber auch in Grundschulen, Seniorenheimen und Kinderkliniken.

Luis Aracama

© Yulia Ignatova

Luis Aracama wurde nach dem Gewinn von drei Preisen beim letzten OPM International Violoncello Competition in Marokko (April 2026) sowie seiner Auswahl für das Solistenprogramm der Verbier Festival Academy 2025 zu einem der herausragendsten Cellisten seiner Generation.

Yulianna Avdeeva

© Maxim Abrossimow

Sie wurde für ihre «konsequent führende Position in Sachen reiner Leidenschaft und Musikalität, ganz zu schweigen von technischer Brillanz» sowie für ihre «spontanen und unberechenbaren» Aufführungen, «voller Tiefe und Farbigkeit» (The Telegraph), gefeiert. Mit Kraft, Überzeugung und Sensibilität fesselt sie ihr Publikum auf der ganzen Welt.

Kristian Bezuidenhout

© Marco Borggreve

Kristian Bezuidenhout hat sich als einer dervielseitigsten und spannendsten Musiker unserer Zeit etabliert, sowohl als Keyboarder als auch als Dirigent. Geboren in Südafrika, begann er sein Studium in Australien, schloss es an der EastmanSchool of Music (Rochester, NY) ab und lebt heute in London. Nach seiner ersten Ausbildung als moderner Pianist bei Rebecca Penneys widmete er sich den historischen Tasteninstrumenten und studierte Cembalo bei Arthur Haas, Hammerklavier bei Malcolm Bilson und Continuo-Spiel und Aufführungspraxis bei Paul O’Dette. Internationale Anerkennung erlangte Kristian erstmals im Alter von 21 Jahren, als er den renommierten ersten Preis und den Publikumspreis beim Hammerklavierwettbewerb in Brügge gewann.

Chanticleer

© Stephen K Mack

Weltweit bekannt für sein vielseitiges Repertoire und seine Virtuosität, begeistert das Grammy-prämierte Vokalensemble Chanticleer – unter der Leitung von Musikdirektor Tim Keeler – mit aussergewöhnlicher stimmlicher Präzision, klanglicher Reinheit und stilistischer Ausdruckskraft. Die Boston Globe lobte Chanticleer als «atemberaubend in Intonation, Klangbalance, Farbenreichtum und stilistischer Souveränität.» 1978 in San Francisco vom Sänger und Musikwissenschaftler Louis Botto gegründet, etablierte sich Chanticleer rasch als eines der produktivsten Tournee- und Aufnahmeensembles der Welt. Als «Orchester der Stimmen» hat das Ensemble tausende Live-Konzerte gegeben und über eine Million Tonträger verkauft.

Yiqi Chen

Yiqi Chen wurde im Dezember 2007 in Shenzhen, China, geboren und begann im Alter von sieben Jahren unter der Anleitung seines Lehrers Gu Enwei Violoncello zu lernen. Im Alter von zehn Jahren gab er sein Debüt beim „Cello Family“ Cello Festival in Busan, Südkorea, wo er als Wunderkind der nächsten Generation gefeiert wurde.

Lucas Campara Diniz

© Boriana Pandova

Geboren in Südbrasilien fand Lucas Campara Diniz, unter dem musikalischen Einfluss der Gaucho – Traditionen seiner Familie, schon frühzeitig zur Gitarre. Schnell zeichneten sich erste Erfolge ab. 2013 gewann er den 1. Preis beim Av Rio Gitarrenwettbewerb, beim Sebastian Benda Musikwettbewerb und beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Fred Schneiter. Ein Jahr später gab er seine erste internationale Tournee in Chile. Dort spielte er u.a. als Solist mit dem Orquesta del Maule.

Veronika Eberle

© Stefan Grau

Veronika Eberles aussergewöhnliches Talent und die Souveränität und Reife ihres musikalischen Könnens wurden von vielen der weltweit besten Orchester, Konzertsäle und Festivals sowie von einigen der renommiertesten Dirigenten gewürdigt.

Asya Fateyeva

© Jewgeni Roppel

Asya Fateyeva gehört zu den herausragenden Vertreterinnen des klassischen Saxophons und stellt das Instrument mit ihrer künstlerischen Vision und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt der Musikszene. Geboren auf der Krim, begeistert sie mit innovativen Programmen, die unterschiedlichste Stile und Epochen verbinden – von Barock und Klassik über Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, Jazz und Weltmusik. Ihr Spiel zeichnet sich durch technische Brillanz, emotionalen Tiefgang und einen unverwechselbaren Klang aus.

Rey Gergov

Geboren 2012 in Wien in einer Musikerfamilie, begann Rey im Alter von 4 mit dem Klavierunterricht bei Prof. Vladimir Kharin und Cellounterricht bei Prof. Vladimir Malinovsky. Ab seinem 5.Lebensjahr begann er ebenfalls Gehörbildung und Musiktheorie bei Prof. Violaine de Larminat zu studieren. Im Alter von 11 begann Rey ebenfalls Dirigieren bei seinem Vater, Rossen Gergov, zu lernen. Seit 2026 studiert Rey an der MUK Wien in der Celloklasse von Lilia Schulz-Bayrova. Er absolvierte mehrere Meisterklassen bei Kian Soltani, Denis Severin, Wen-Sinn Yang, Razvan Suma, Dragan Djordjevic, Atanas Krastev und Anzél Gerber. Zu seinen Förderern gehören Pavel Gomziakov und Eldar Saparayev.

Matis Griso

© Bohumil Kostohryz

Der luxemburgische Cellist Matis Grisó (*2006) etabliert sich bereits als eines der vielversprechendsten Talente seiner Generaton. Er begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und erhielt seine Ausbildung zunächst am Konservatorium der Stadt Luxemburg in der Klasse von Claude Giampellegrini.

Alexandre Kantorow

© Sasha Gusov

2019 gewann der damals 22-jährige Alexandre Kantorow als erster französischer Pianist den ersten Preis beim Tschaikowski-Wettbewerb sowie den Grand Prix, eine aussergewöhnliche Auszeichnung, die in der Geschichte des Wettbewerbs bisher nur dreimal vergeben wurde.

Von Kritikern als «Reinkarnation von Liszt» (Fanfare) beschrieben, sammelt er seitdem Auszeichnungen und tritt auf den renommiertesten Bühnen der Welt auf. Im Jahr 2024 schrieb er erneut Geschichte, indem er nicht nur der erste französische, sondern auch der jüngste Preisträger des renommierten Gilmore Artist Award wurde.

Bomsori Kim

© Bartek Barczyk

Für Bomsori ist ihr Instrument wie eine Stimme, mit der sie zum Publikum spricht. In ihrem Heimatland ist sie schon lange ein Star und auch international ist die südkoreanische Geigerin nun als Solistin gefragt. Ihre ausserordentliche technische Meisterschaft ermöglicht es ihr, jede Nuance auszudrücken – ob im grossen dramatischen Ausbruch oder im feinsten lyrischen Detail, ihr Spiel hat etwas zutiefst Persönliches und die Kraft, die Hörer zu berühren.

Dejan Lazić

© Benjamin Ealovega

Dejan Lazićs erfrischende Interpretationen des Klavierrepertoires machen ihn zu einem der einzigartigsten und aussergewöhnlichsten Künstler seiner Generation. Der Spiegel schrieb über Lazićs Liszt-Aufnahme für Onyx Classics: «Grandios fingerfertig, engagiert und gewitzt, dabei voller Tiefgang: Dieser Längsschnitt durch Liszts Œuvre ist ein Geschenk, für Einsteiger wie für Kenner».

Keruixi Ma

Keruixi Ma wurde im Jahr 2014 in eine musikalische Familie hineingeboren. Sie begann im Alter von vier Jahren Violoncello bei Herrn Gu Enwei und Professor Zhu Yibing zu studieren. Im Jahr 2024 wurde sie an der Mittelschule des Shanghai Conservatory of Music aufgenommen, wo sie derzeit bei Professor Li Jiwu, Doktorvater und Professor für Violoncello, studiert.

Daniel Matthewes

© Katharina Kühl

Daniel Matthewes wurde 1999 in Oerlinghausen geboren. Mit sieben Jahren begann er mit dem Kontrabass-Spiel bei Manfred Rössl an der Musik- und Kunstschule Bielefeld. Bereits nach drei Jahren gewann er den zweiten Preis beim Landeswettbewerb, 2013 ebenfalls den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“.

Ivan Monighetti

Ivan Monighetti, der von Krzysztof Penderecki als „phänomenaler Cellist“ bezeichnet wurde, war der letzte Student von Mstislaw Rostropowitsch am Moskauer Konservatorium und ist als gefragter Interpret, Pädagoge und Dirigent eine der vielseitigsten Persönlichkeiten in der Welt der klassischen Musik von heute. Seit mehr als vier Jahrzehnten blickt er auf eine glänzende Karriere zurück, die ihn durch ganz Europa, nach Amerika, Japan und Korea führte.

Valeriya MYrosh

© Theo Groen

Seit ihrer frühen Kindheit wurde Valeriya zwischen ihrer Leidenschaft für Literatur und ihrer Liebe für Musik zerrissenen, aber am Ende hat die abstrakte Schönheit der Musik überwogen.

Andreas Ottensamer

© Halina Jasinska

Andreas Ottensamer hat mit seiner unverwechselbaren Musikalität und Vielseitigkeit als Dirigent, Klarinettist und künstlerischer Leiter Publikum und Kritiker gleichermassen begeistert.

Ottensamer gilt als einer der führenden Instrumentalisten unserer Zeit und trat als Klarinettensolist in den grossen Konzertsälen der Welt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem Netherlands Philharmonic Orchestra unter Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Lorenzo Viotti aufgetreten. Er ist regelmässiger Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Festival de Pâques d’Aix en Provence und war fünf Jahre lang Resident Artist beim Gstaad Menuhin Festival.

Emilie Richter

© Priska Ketterer

Emilie Richter (2007) studiert seit 2024 in der Klasse von Prof. Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Zuvor wurde sie während vieler Jahre von Jonas Iten in Zug unterrichtet. 2023 wurde sie als jüngste Studentin in die „classe d’excellence“ von Sol Gabetta aufgenommen. Weitere Impulse erhielt sie in Meisterkursen u.a. bei Ivan Monighetti, Christian Poltéra, Andrei Baranow und bei Sol Gabetta. 2026 erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 1. Preis in der Kategorie Violoncello beim RahnWettbewerb und wird seither von der Rahn-Stiftung unterstützt.

Timothy Ridout

© Jiyang Chen

Timothy Ridout, BBC New Generation Artist und Borletti-Buitoni Trust Fellow, ist einer der gefragtesten Bratschisten seiner Generation. In dieser Saison tritt er als Solist unter anderem mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester, dem Odense Symphony Orchestra, dem San Jose Symphony Orchestra und dem Netherlands Chamber Orchestra auf. 2020 gewinnt Ridout den ersten Sir Jeffrey Tate Preis der Hamburger Symphoniker und wird 2021 in das Bowers Programm der Chamber Music Society of the Lincoln Center aufgenommen.

Alessandro Tardino

© Susanna Drescher

Tardino ist ein gefragter Korrepetitor und Kammermusikpartner. Er wirkte bei zahlreichen Meisterkursen mit, darunter jene von Pierre Amoyal am Mozarteum Salzburg (Österreich), an der Académie de Musique Riviera in Vevey (Schweiz), bei den San Marino Music Courses, dem Gubbio Summer Festival (Italien), der Rutesheim Cello Academy (Deutschland) sowie am Penderecki Music Center in Lusławice (Polen).

Vivi Vassileva

© Julia Wesley

In Deutschland in eine bulgarische Musikerfamilie hineingeboren, begann Vivi Vassileva ihre Musikausbildung auf der Geige bei ihrem Vater, jedoch als sie am Strand von Karadere an der Schwarzmeerküste eine Gruppe von Volkskünstlern hörte, wurde sie sofort dazu inspiriert, Schlagzeug zu spielen. Es waren diese farbenfrohen und exotischen Balkan-Rhythmen, die sie zu der vielseitigen Musikerin gemacht haben, zu der sie geworden ist, und die ihren klassisch ausgebildeten Stil bis heute beeinflussen.

Noa Wildschut

© Maaike Eijkman

Die niederländische Geigerin Noa Wildschut (2001) ist erst 24 Jahre alt, hat aber bereits ihren Platz in der internationalen klassischen Musikszene eingenommen. Im Alter von sechs Jahren spielte sie live im niederländischen Fernsehen im Rahmen des «Kinderprinsengrachtconcert 2007» in Amsterdam, ein Jahr später gab sie ihr Debüt im grossen Saal des Concertgebouws in Amsterdam. Seit September 2016 ist sie Exklusivkünstlerin bei Warner Classics.

Vsevolod Zavidov

© Alexey Chernikov

Der 20-jährige Pianist Vsevolod Zavidov gilt als eines der vielversprechendsten jungen Talente der traditionsreichen russischen Klavierschule. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch den Gewinn des «Prix UBS Jeunes Solistes 2025». Der angesehene, alle zwei Jahre verliehene Preis für herausragende Studierende an Schweizer Musikhochschulen, ist ein anerkanntes Sprungbrett für internationale Karrieren. Früh als Wunderkind gefeiert, überzeugt der heute in Genf lebende gebürtige Moskauer mit einer künstlerischen Reife und Ausdruckskraft, die weit über sein jugendliches Alter hinausgehen.