Herzlich Willkommen!

Ich freue mich, Sie zur 13. Ausgabe des Solsberg-Festivals begrüssen zu dürfen. Das Musizieren mit Freunden in den unverwechselbaren Atmosphären der sakral-barocken Räume am Hochrhein bereitet mir Freude und Glücksgefühle. Es ist schön, zusammen mit Ihnen, einem interessierten und offenen Publikum, Kammermusik zelebrieren und die Tiefen und Schönheiten der Musik entdeckbar und hörbar zu machen. Das Solsberg-Festival bietet mir die Möglichkeit, einen Monat im Jahr diese Erfahrung ins Zentrum zu stellen und menschliche und musikalische Freundschaften zu pflegen und aufzubauen. Es freut mich, wenn Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, diese Freude mit mir teilen und pflegen.

Sol Gabetta 2

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«À la mémoire d’un grand artiste»

Anton Arensky (1861-1906)
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll, op. 32 (1894)

***

Sergei Rachmaninoff (1873-1943) 
Trio élégiaque Nr. 2 d-Moll, op. 9 (1893)

*****

Veronika Eberle, Violine
Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier

Vorverkauf beginnt am 1. Februar 2018

Abfahrt vom Postbus jeweils um 19 Uhr vom Bahnhof Rheinfelden nach Olsberg und zurück nach dem Konzert.

«À la mémoire d’un grand artiste»

Konzert 1 und 2

Freitag 8. Juni 2018, 19.30 Uhr
Samstag 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg


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«Widmungen an Freunde»

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 F-Dur, op. 5, Nr. 1 (1796)

Benjamin Britten (1913-1976)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 C-Dur, op. 65 (1961)

***

Frédéric Chopin (1810-1849
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 65

*****

Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier

Vorverkauf beginnt am 1. Februar 2018

Abfahrt vom Postbus um 11 Uhr vom Bahnhof Rheinfelden nach Olsberg und zurück nach dem Konzert.

«Widmungen an Freunde»

Konzert 3

Sonntag 10. Juni 2018, 11.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg


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«Melancholische Heiterkeit»

Joseph Haydn (1732-1809) 
Streichquartett Nr. 78, B-Dur, op. 76, Nr. 4, Hob. III:78 «Der Sonnenaufgang» (1797)

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Stücke für Streichquartett Nr. 1-2, op. 36

Hugo Wolf (1860-1903) 
«Italienische Serenade» für Streichquartett G-Dur (1887)

***

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello A-Dur «Stadler-Quintett», KV 581

*****

Sharon Kam, Klarinette
Schumann Quartett
Erik Schumann
Ken Schumann
Liisa Randalu
Mark Schumann

Vorkauf beginnt am 1. Februar 2018

Abfahrt vom Postbus um 19 Uhr vom Bahnhof Rheinfelden nach Olsberg und zurück nach dem Konzert.

«Melancholische Heiterkeit»

Konzert 4

Freitag 15. Juni 2018, 19.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg


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«Barockes Licht im Dunkel»

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Choräle für Chor A Cappella
Suiten für Violoncello solo

***

Hubert Parry (1848 – 1918)
Songs of Farewell (1916-1918) 

*****

Tenebrae Choir
Nigel Short, Leitung
Ivan Monighetti, Violoncello

Vorverkauf beginnt am 1. Februar 2018

Das Festival organisiert einen Shuttle-Dienst vom SBB-Bahnhof Stein-Säckingen zum Konzertort. Melden Sie sich bitte rechtzeitig vorher an mit einer Nachricht an: helene@artisticmanagement.eu, oder per Telefon: +41 61 273 70 10. 

In Kooperation veranstaltet mit dem Fridolinsmünster Bad Säckingen: www.kirchenmusik-fridolinsmuenster.de

«Barockes Licht im Dunkel»

Konzert 5

Samstag 16. Juni 2018, 19.30 Uhr
St. Fridolinsmünster Bad Säckingen (D)


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«Florestan und Eusebius»

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Es-Dur, K.493 (1786)

Robert Schumann (1810-1856)
Klavierquartett Nr. 1 Es-Dur, op. 47 (1786)

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Gabriel Fauré (1845-1924) 
Quartett für Klavier und Streichtrio Nr. 1 c-Moll, op. 15 (1879)

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Daishin Kashimoto, Violine
Gilad Karni, Viola
Sol Gabetta, Violoncello
Nelson Goerner, Klavier 

Vorverkauf beginnt am 1. Februar 2018

Abfahrt vom Postbus jeweils um 19 Uhr vom Bahnhof Rheinfelden nach Olsberg und zurück nach dem Konzert.

«Florestan und Eusebius»

Konzert 6 und 7

Freitag 22. Juni 2018, 19.30 Uhr
Samstag 23. Juni 2018, 19.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg


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«Liebliche Sinfonien»

Franz Schubert (1797-1828) (ca. 27 min)
Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485 (1816)

Joseph Haydn (1732-1809) 
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur (Hob. Vllb:1) (1765)

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Franz Schubert 
Sinfonie Nr. 1 D-Dur, D 82 (1813)

*****

Kammerorchester Basel
Heinz Holliger, Leitung
Sol Gabetta, Violoncello 

Vorverkauf beginnt am 1. Februar 2018 

«Liebliche Sinfonien»

Konzert 8

Sonntag 24. Juni 2018, 11.30 Uhr
Stadtkirche Rheinfelden




Vorverkauf

Öffentlicher Vorverkauf ab 1. Februar 2018
 (Kulturticket und reservix)

Stammkunden erhalten Ende Januar 2018 die neue Broschüre per Post zugestellt.

  • Telefonisch: 0900 585 887
 (Fr. 1.20/Min. jeweils Mo–Fr 10.30–12.30 Uhr)
  • Online: über Kulturticket direkt (mit Sitzplatz-Wahl)
  • Vorverkaufsstellen in Basel: 
Bider & Tanner, Ihr Kulturhaus in Basel
  • Vorverkaufsstelle in Rheinfelden: Tourismusbüro Rheinfelden, Marktgasse
  • Nur für das Konzert vom 16. Juni in Bad Säckingen: www.reservix.de, 01805 700 733 (Euro 0.14/Min), BZ-Kartenservice Freiburg Bad Säckingen, Südkurier Service-Center Bad Säckingen 
  • StudentInnen/SchülerInnen an Abendkasse mit Ausweis: 50% Reduktion
  • Tickets: nummeriert (ausser 2. Kategorie beim Konzert 5 am 16. Juni)

Hintergrund

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta, die sich
 seit einigen Jahren im aargauischen Fricktal niedergelassen hat, erfüllte sich mit dem ersten Solsberg Festival im Juni 2006 einen Traum: das Musizieren mit Gleichgesinnten in einer historisch bedeutenden Umgebung, und das Gestalten spannender Programme, die im Kreise auserwählter Musiker gespielt werden. Die bisherigen Festivals wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen und zogen eine schnell wachsende Zahl von Besuchern aus ganz Europa an.

Die Musikerinnen und Musiker, welche das Solsberg Festival gestalten, haben alle bedeutenden internationalen Preise gewonnen. Sie stehen
mitten in glanzvollen Künstlerkarrieren und können zweifellos zur neuen Generation der international führenden Solisten gezählt werden.

Sol Gabetta 3

Stadtkirche Rheinfelden breit

Stadtkirche St. Martin Rheinfelden

Die Stadt- und ehemalige Stiftskirche St. Martin in Rheinfelden ist nach den Worten von Dr. Peter Felder, dem früheren Denkmalpfleger des Kantons Aargau, die «Schatzkammer des Fricktals». Denn «… kein anderer Sakralbau des Fricktals offenbart eine derart reiche und qualitätsvolle künstlerische Ausgestaltung durch einheimische Meister wie diese Kirche.»

«Im weit gespannten Bogen zwischen Romantik und Dixhuitième folgten sich hier die Epochen, eine jede ihre Vorgängerinnen überlagernd, bis schliesslich der farbenprächtige 
Spätbarock das Ganze umfassend in die Kur nahm und umgestaltet hat.»

Ihre ursprüngliche Farbigkeit und das Aussehen, in die sie die zweite Barockisierung versetzt hatte, erhielt die Kirche durch eine umfassende Restaurierung 1980 aussen und 1989 – 1992 innen wieder zurück. Nun strahlt sie wieder barocke 
Lebensfreude aus und zählt zu den schönsten 
Barockgebäuden der Schweiz.

1873 hatte die Gemeindeversammlung mit «allen gegen eine Stimme» beschlossen, die 
beiden neuen Papstdogmen des Ersten Vatikanischen Konzils nicht anzunehmen (der Papst sei der oberste Bischof der ganzen Weltkirche; in Glaubens- und Sittenfragen sei er unfehlbar, wenn er sich dazu offiziell verlauten lässt). Deshalb ging die Martinskirche mit allem Besitz auch des 
aufgehobenen Stifts nahtlos auf die später «christkatholisch» (altkatholisch) genannte Kirchgemeinde über, der sie bis heute angehört.

Die im Jahre 1146 erstmals urkundlich erwähnte Kirche durchlebte die verschiedenen Epo chen der Herrscher über die Stadt. Das Fricktal gehörte im 10. Jahrhundert zum Königreich 
Burgund. Eine adelige Burgunder Familie liess sich in zwei Burgen im heutigen Rheinfelden 
nieder und nannte sich später «Grafen von 
Rheinfelden». Der Graf Rudolf von Rheinfelden war zwischenzeitlich gar zum deutschen Kaiser ernannt worden, fiel im Jahre 1078 aber in einer Schlacht bei Mellrichstadt in Sachsen, die er 
gegen seinen Gegenkönig Heinrich IV. zwar 
gewann, in welcher er aber seine rechte Hand verlor, die sagenumwobene «Hand Rudolfs von Rheinfelden». Die Zähringer gründeten um 1130 die Stadt Rheinfelden. Als die Habsburger im 14. Jh. die Führung der Stadt übernahmen blühte sie als Handelstadt auf. Bis ins 18. Jahrhundert waren Rheinfelden und das Fricktal habsburgisch und dem österreichischen Kaiser unterstellt. Erst im Jahre 1803 schloss sich das Fricktal dem neu 
gegründeten Kanton Aargau an.

KlosterRheinfelden

Kloster Olsberg

Die Geschichte des Klosters Olsberg geht bis ins Jahr 1234 zurück. Das Kloster erhielt den Namen «Hortus Dei» (Gottesgarten) und wurde 1236 vom Gründungsort nahe St. Urban nach Olsberg verlegt.

Den Habsburgern oblag bis zur Übergabe an den jungen Kanton Aargau die weltliche Aufsicht. Die Zisterzienser-Abtei in Lützel/Elsass vollzog bis 1748 die kirchliche Aufsicht, die dann für die letzten Jahrzehnte der Klostergeschichte an Salem und zuletzt ans Kloster Tennenbach ging.

Nach der Aufhebung des Klosters fand ein Institut für adelige Töchter ihr Zuhause in der 
Anlage. 1846 wurde die Pestalozzistiftung der deutschen Schweiz in den Klosterräumen eingerichtet. Die ehemals privat geführte Stiftung 
wurde 1860 dem Aargau übergeben. Heute wird der Betrieb direkt vom Departement BKS (Bildung, Kultur und Sport) geführt.

Der Kanton Aargau hat die gesamte Anlage zwischen 1972 und 1995 umfassend renoviert. Der Schweizerische Kunstführer sowie verschiedene Artikel und Bücher verweisen auf die eindrückliche Klostergeschichte.

KlosterOlsberg

St. Fridolinsmünster Bad Säckingen

Das Münster in Bad Säckingen enthält aus allen grossen Epochen der Stiftsgeschichte noch bauliche Bestandteile, wenn auch die Reste der vorgoti- schen Bauten unter der barocken Verkleidung nicht mehr von aussen sichtbar sind. 1272 fielen Kloster und Kirche beim grossen Stadtbrand den Flammen zum Opfer. Die danach erstellte Kirche brannte 1334 wieder nieder. Von Grund auf erfolgte nun ein Neubau, der sich eng an die strenge gotische Architektur der Bettelordenskirchen anlehnte. Nächstes Vorbild war wohl die 1330 geweihte Klos- terkirche von Königsfelden bei Brugg. 1678 brannte dieses gotische Münster bei einem Stadtbrand aus,

wobei das Mauerwerk bis zum Dachansatz erhalten blieb. 1698-1701 erfolgte die erste barocke Umfor- mung unter Beibehaltung der gotischen Architektur des Mauerwerks. Der gesamte Innenraum wurde mit dem fülligen plastischen Stuck der älteren Wes- sobrunner Schule ausgeschmückt. Kaum war das Gotteshaus in Pracht vollendet, zerstörte ein Brand im Dezember 1751 die Obergeschosse der Türme und den Dachstuhl des Langhauses, dessen Ein- sturz auch die Fresken und den Stuck beschädigte. Drei Jahre später war das Münster bereits wieder komplett aufgebaut. Eine gründliche Restauration im Innern und Äussern erfuhr das Münster 1968. 

St. Fridolinsmünster Bad Säckingen

Freundeskreis

Club der Freunde des Solsberg Festivals

Werden Sie Mitglied im Club der Freunde des Solsberg Festivals! Als Dank für Ihre Spende bieten wir Ihnen exklusive Vorteile:

  • Vorverkaufsrecht gegenüber dem regulären Ticketverkauf
  • Freikarten und Rabatt auf reguläre Ticketpreise
  • Gemeinsames Essen mit den Künstlern

 
Beiträge an den Club der Freunde des Solsberg Festivals können ab 2015 in der Steuererklärung als Spenden deklariert werden. Weitere Infos und Anmeldeunterlagen können hier heruntergeladen werden.

Sponsoren

Herzlichen Dank!

Einen grossen Applaus verdienen auch die zahlreichen Sponsoren, die das Solsberg Festival mit Ihrer Unterstützung ermöglichen und somit Sol Gabettas Traum vom eigenen Festival seit vielen Jahren in Erfüllung gehen lassen.

Förderer

Seit vielen Jahren bekennt sich der Kanton Aargau als Förderer des Solsberg Festivals zum Kulturstandort Aargau. Auch dank der Klosterkirche in Olsberg und der Stadtkirche in Rheinfelden geniesst das Festival somit einen unvergleichlichen Rahmen.


Exklusiver Fahrzeugpartner

BMW

Weitere Sponsoren