Herzlich Willkommen!

Ich freue mich, Sie zur 11. Ausgabe des Solsberg-Festivals begrüssen zu dürfen. Das Musizieren mit Freunden in den unverwechselbaren Atmosphären der sakral-barocken Räume am Hochrhein bereitet mir Freude und Glücksgefühle. Es ist schön, zusammen mit Ihnen, einem interessierten und offenen Publikum, Kammermusik zelebrieren und die Tiefen und Schönheiten der Musik entdeckbar und hörbar zu machen. Das Solsberg-Festival bietet mir die Möglichkeit, einen Monat im Jahr diese Erfahrung ins Zentrum zu stellen und menschliche und musikalische Freundschaften zu pflegen und aufzubauen. Es freut mich, wenn Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, diese Freude mit mir teilen und pflegen.

Sol1

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«Eröffnungskonzert: Doppelspiel»

Erwin Schulhoff 
Duo für Violine und Violoncello, WV 74 

Zoltán Kodály 
Duo für Violine und Violoncello, op. 7 

u.a. 

*****

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Sol Gabetta, Violoncello 

Vorverkauf Kulturticket.ch 

«Eröffnungskonzert: Doppelspiel»

Konzert 1

Donnerstag 26. Mai 2016, 19.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg 


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«Inspiration Folk Music»

Robert Schumann 
Adagio und Allegro für Klavier und Violoncello As-Dur, op. 70 

Robert Schumann
Fünf Stücke im Volkston, op.102 

*****

Sergey Prokofiev 
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur, op.119

*****

Sol Gabetta, Violoncello
Polina Leschenko, Klavier 

Vorverkauf 28.Mai Kulturticket.ch 

Vorverkauf 29.Mai Kulturticket.ch 

«Inspiration Folk Music»

Konzert 2 und Konzert 3

Samstag 28. Mai 2016, 19.30 Uhr
Romanische Kirche St. Cyriak, Sulzburg (D)

Sonntag 29. Mai 2016, 11.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg


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«Schubertiade»

Wolfgang Amadeus Mozart 
Quartett für Klavier und Streichtrio Nr. 1 g-Moll, K.478 

Gustav Mahler 
Quartettsatz für Klavier und Streichtrio a-Moll 

*****

Franz Schubert 
Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett und Kontrabass F-Dur, D 803, op.166 

*****

Sabine Meyer, Klarinette
Gustavo Núñez, Fagott
Alejandro Núñez, Horn
Antje Weithaas, Violine
Alina Pogostkina, Violine
Veronika Hagen, Viola
Sol Gabetta, Violoncello
Mischa Meyer, Violoncello
Roberto Di Ronza, Kontrabass
Jérôme Ducros, Klavier 

Vorverkauf 10. Juni Kulturticket.ch 

Vorverkauf 12. Juni Kulturticket.ch 

«Schubertiade»

Konzert 4 und Konzert 6

Freitag 10. Juni 2016, 19.30 Uhr
Stadtkirche Rheinfelden

Sonntag 12. Juni 2016, 17.00 Uhr
Barockkirche St. Peter (D)


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«Musique ou la fin du temps»

Claude-Achille Debussy 

Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, L 135  

Claude-Achille Debussy
Sonate für Violine und Klavier g-Moll, L 140 

Alban Berg 
Kammerkonzert, Fassung für Violine, Klarinette und Klavier 

*****

Olivier Messiaen 
«Quatuor pour la fin du temps» für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

*****

Sabine Meyer, Klarinette
Antje Weithaas, Violine
Alina Pogostkina, Violine
Sol Gabetta, Violoncello
Mischa Meyer, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier
Jérôme Ducros, Klavier 

Vorverkauf Kulturticket.ch 

«Musique ou la fin du temps»

Konzert 5

Samstag 11. Juni 2016, 19.30 Uhr
Stadtkirche Rheinfelden 


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«Tango Seasons»

Antonio Vivaldi 
«Die vier Jahreszeiten» op. 8 Nr. 1-4

Astor Piazzolla 
«Las cuatro estaciones porteñas»

und weitere Werke von Antonio Vivaldi

*****

Cappella Gabetta
Andrés Gabetta, Violine und Leitung
Mario Stefano Pietrodarchi, Bandoneon 

Vorverkauf Kulturticket.ch 

«Tango Seasons»

Konzert 7

Samstag 18. Juni 2016, 19.30 Uhr
Bahnhofsaal Rheinfelden 


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«Krönender Mozart in Miniatur»

Franz Schubert 
Streichtrio B-Dur, D471

Jean Françaix (nur in Olsberg)
Trio à cordes

*****

Wolfgang Amadeus Mozart 
«Divertimento» Es-Dur, KV 563 

*****

Veronika Eberle, Violine
Amihai Grosz, Viola
Sol Gabetta, Violoncello 

Vorverkauf 24. Juni Kulturticket.ch 

Vorverkauf 25. Juni Kulturticket.ch 

Vorverkauf 26. Juni Kulturticket.ch 

«Krönender Mozart in Miniatur»

Konzert 8, Konzert 9 und Konzert 10

Freitag 24. Juni 2016, 19.30 Uhr
Samstag 25. Juni 2016, 19.30 Uhr
Klosterkirche Olsberg

Sonntag 26. Juni 2016, 11.00 Uhr (ohne Pause)
Henslerhof Hinterzarten (D)


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«Musik für alle – Volksmusik-Klänge»

Musik von Grieg und Schumann. Eine Entdeckungsreise für Kinder mit Sol Gabetta, Friederike Herold und Fabian Gysling 

*****

Sol Gabetta, Violoncello
Friederike Herold, Violoncello
Fabian Gysling, Regie 

Vorverkauf Kulturticket.ch 

«Musik für alle – Volksmusik-Klänge»

Kinderkonzert

Samstag 28. Mai 2016, 11.00 Uhr
Klosterkirche Olsberg 




Vorverkauf

Öffentlicher Vorverkauf ab 1. Februar 2016
 (Kulturticket)

Vorverkauf Reservix.de und deutsche Vorverkaufsstellen ab 8. Februar 2016

Stammkunden erhalten Ende Januar 2016 die neue Broschüre per Post zugestellt.

  • Telefonisch: 0900 585 887
 (Fr. 1.20/Min. jeweils Mo–Fr 10.30–12.30 Uhr)
  • Online: über Kulturticket direkt (mit Sitzplatz-Wahl)
  • Vorverkaufsstellen in Basel: 
Stadtcasino am Steinenberg,
 Bider & Tanner – Ihr Kulturhaus mit Musik Wyler
  • Vorverkaufsstelle in Rheinfelden: Tourismusbüro Rheinfelden, Marktgasse
  • Schriftlich: mit Bestellcoupon des Programmes
  • StudentInnen/SchülerInnen an Abendkasse mit Ausweis: 50% Reduktion
  • Tickets: nummeriert

Hintergrund

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta, die sich
 seit einigen Jahren im aargauischen Fricktal niedergelassen hat, erfüllte sich mit dem ersten Solsberg Festival im Juni 2006 einen Traum: das Musizieren mit Gleichgesinnten in einer historisch bedeutenden Umgebung, und das Gestalten spannender Programme, die im Kreise auserwählter Musiker gespielt werden. Die bisherigen Festivals wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen und zogen eine schnell wachsende Zahl von Besuchern aus ganz Europa an.

Die Musikerinnen und Musiker, welche das Solsberg Festival gestalten, haben alle bedeutenden internationalen Preise gewonnen. Sie stehen
mitten in glanzvollen Künstlerkarrieren und können zweifellos zur neuen Generation der international führenden Solisten gezählt werden.

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Stadtkirche Rheinfelden breit

Stadtkirche St. Martin Rheinfelden

Die Stadt- und ehemalige Stiftskirche St. Martin in Rheinfelden ist nach den Worten von Dr. Peter Felder, dem früheren Denkmalpfleger des Kantons Aargau, die «Schatzkammer des Fricktals». Denn «… kein anderer Sakralbau des Fricktals offenbart eine derart reiche und qualitätsvolle künstlerische Ausgestaltung durch einheimische Meister wie diese Kirche.»

«Im weit gespannten Bogen zwischen Romantik und Dixhuitième folgten sich hier die Epochen, eine jede ihre Vorgängerinnen überlagernd, bis schliesslich der farbenprächtige 
Spätbarock das Ganze umfassend in die Kur nahm und umgestaltet hat.»

Ihre ursprüngliche Farbigkeit und das Aussehen, in die sie die zweite Barockisierung versetzt hatte, erhielt die Kirche durch eine umfassende Restaurierung 1980 aussen und 1989 – 1992 innen wieder zurück. Nun strahlt sie wieder barocke 
Lebensfreude aus und zählt zu den schönsten 
Barockgebäuden der Schweiz.

1873 hatte die Gemeindeversammlung mit «allen gegen eine Stimme» beschlossen, die 
beiden neuen Papstdogmen des Ersten Vatikanischen Konzils nicht anzunehmen (der Papst sei der oberste Bischof der ganzen Weltkirche; in Glaubens- und Sittenfragen sei er unfehlbar, wenn er sich dazu offiziell verlauten lässt). Deshalb ging die Martinskirche mit allem Besitz auch des 
aufgehobenen Stifts nahtlos auf die später «christkatholisch» (altkatholisch) genannte Kirchgemeinde über, der sie bis heute angehört.

Die im Jahre 1146 erstmals urkundlich erwähnte Kirche durchlebte die verschiedenen Epo chen der Herrscher über die Stadt. Das Fricktal gehörte im 10. Jahrhundert zum Königreich 
Burgund. Eine adelige Burgunder Familie liess sich in zwei Burgen im heutigen Rheinfelden 
nieder und nannte sich später «Grafen von 
Rheinfelden». Der Graf Rudolf von Rheinfelden war zwischenzeitlich gar zum deutschen Kaiser ernannt worden, fiel im Jahre 1078 aber in einer Schlacht bei Mellrichstadt in Sachsen, die er 
gegen seinen Gegenkönig Heinrich IV. zwar 
gewann, in welcher er aber seine rechte Hand verlor, die sagenumwobene «Hand Rudolfs von Rheinfelden». Die Zähringer gründeten um 1130 die Stadt Rheinfelden. Als die Habsburger im 14. Jh. die Führung der Stadt übernahmen blühte sie als Handelstadt auf. Bis ins 18. Jahrhundert waren Rheinfelden und das Fricktal habsburgisch und dem österreichischen Kaiser unterstellt. Erst im Jahre 1803 schloss sich das Fricktal dem neu 
gegründeten Kanton Aargau an.

KlosterRheinfelden

Kloster Olsberg

Die Geschichte des Klosters Olsberg geht bis ins Jahr 1234 zurück. Das Kloster erhielt den Namen «Hortus Dei» (Gottesgarten) und wurde 1236 vom Gründungsort nahe St. Urban nach Olsberg verlegt.

Den Habsburgern oblag bis zur Übergabe an den jungen Kanton Aargau die weltliche Aufsicht. Die Zisterzienser-Abtei in Lützel/Elsass vollzog bis 1748 die kirchliche Aufsicht, die dann für die letzten Jahrzehnte der Klostergeschichte an Salem und zuletzt ans Kloster Tennenbach ging.

Nach der Aufhebung des Klosters fand ein Institut für adelige Töchter ihr Zuhause in der 
Anlage. 1846 wurde die Pestalozzistiftung der deutschen Schweiz in den Klosterräumen eingerichtet. Die ehemals privat geführte Stiftung 
wurde 1860 dem Aargau übergeben. Heute wird der Betrieb direkt vom Departement BKS (Bildung, Kultur und Sport) geführt.

Der Kanton Aargau hat die gesamte Anlage zwischen 1972 und 1995 umfassend renoviert. Der Schweizerische Kunstführer sowie verschiedene Artikel und Bücher verweisen auf die eindrückliche Klostergeschichte.

KlosterOlsberg

Sulzburg

Sulzburg liegt im südlichen Schwarzwald, ist Teil des Markgräflerlandes und zählt zu den südlichsten Regionen Deutschlands. Architektonische Gegensätze  von historischen Bauten und modernerer Architektur, die sich dennoch perfekt in die Landschaft einfügen, sind typisch für diese Gegend.
Hier liegt die frühromanische, evangelische Pfarrkirche St. Cyrik. Sie zählt zu den ältesten Kirchen Deutschlands und wurde 993 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr Kirchturm stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist einer der ältesten erhaltenen Krichtürme Südwestdeutschlands. Sie zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus, viele Malereien stammen aus gotischer Zeit. Der Grossteil des heutigen Gebäudes ist immer noch original erhalten.
993 erhielt Graf Birchtilo von Kaiser Otto III die Basilika und wählte diese als seine Grabstätte. 17 Jahre später bereits haben Benediktiner Mönche die Basilika umgebaut und erweitert und aus ihr ein Kloster gemacht.
Bedingt durch den Bevölkerungsanstieg Mitte des 13. Jahrhunderts wurde St. Cyrik schnell zu klein. Man beschloss die Kirche zu vergrössern und initiierte verschiedene Baumassnahmen. Durch die Reformation, 1555 eingeführt durch den Markgraf Karl II, wurde das Kloster St. Cyriak dann endgültig zur evangelischen Kirchengemeinde. Anfang des 19. Jahrhunderts war die Kirche verfallen. Erst in den 1950er Jahren erkannte man ihre historische Bedeutung und begann mit aufwendigen Restaurierungsmassnahmen. St. Cyrik konnte 1963 wieder als evangelische Gemeindekirche von der Bevölkerung genutzt werden.

Kirche St. Cyriak, Sulzburg

St. Peter

Um 1100 stifteten die in der Schweiz und im deutschen Südwesten als Städtegründer bekannten Herzöge von Zähringer auf einer Schwarzwaldhöhe wenige Kilometer östlich von Freiburg ihr Haus- und Grabkloster St. Peter. Ausgestattet wurde die junge Benediktinerabtei aus dem Erbgut der Agnes von Rheinfelden mit Gütern im heutigen Oberaargau. Die dortigen Zentren ihrer Macht waren das Priorat Herzogenbuchsee sowie die Gemeinden Huttwil und Seeberg.

Schon überschattet von den Vorboten der Säkularisation erlebte die Abtei im letzten Jahrhundert ihres Bestehens nochmals eine geistliche, wissenschaftliche und kulturelle Blütezeit. Bleibendes Vermächtnis sind die nach 1720 in einer etwa 50jährigen Baugeschichte errichteten und ausgestalteten barocken Klostergebäude, die fast unversehrt erhalten sind. Ihre Mitte ist die Bibliothek.

Die Kirche (1724-1727) ist ein frühes Werk von Peter Thumb, der sich hier noch ganz an der traditionellen Form des Vorarlberger Münsterschemas orientierte. Als Bildhauer schuf Joseph Anton Feuchtmayer die Altarfiguren und den Zyklus der Zähringer Herzöge an den Wandpfeilern. Von Franz Joseph Spiegler stammen die Deckenbilder mit Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons.

1806 wurde die Abtei säkularisiert. Nach einer wechselvollen Geschichte als Militärlazarett und langjährig als Priesterseminar beherbergt das Kloster seit 2006 das Geistliche Zentrum der Erzdiözese Freiburg.

Barockkirche St. Peter

Henslerhof

Im Jahre 1552 wurde der Henslerhof erbaut. Es handelt sich hier um ein typisches Schwarzwaldhaus (Wohnstallhaus), das auf einem Bergmassiv nahe des Titisees inmitten des schönen Schwarzwalds steht. Schon damals wusste man, wie man die Häuser an die Gegebenheiten des Schwarzwalds anzupassen hatte: Hanglage, weite Wege, grosse Schneemengen und starke Windbelastungen. Das weit hervorragende und heruntergezogene Dach z.B.  verschattet im Sommer die Hauswände, die sich im Winter jedoch durch die tiefer stehende Sonne erwärmen. Die geneigten Dachflächen verringern die Angriffsfläche der rauhen Winterwinde.
Das Haupthaus präsentiert sich als Herzstück der Hofanlage des Henserhofs, zu der auch eine Scheune, eine eigene Mühle, eine Kapelle, ein Backhaus sowie diverse Stallungen zählen.
Nach einer umfangreichen Restaurierung unter Berücksichtigung aller historischer Gegebenheiten und in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz erstrahlt die Anlage heute wieder im Glanz von einst. Allerdings wird der Henslerhof heute ausschliesslich im Bereich Eventmanagement genutzt. Hier präsentieren sich sowohl die historischen Innenräume als auch der grosszügige Aussenbereich mit dem besonderen alemannischen Flair der guten alten Zeit.

Henslerhof Hinterzarten

Freundeskreis

Club der Freunde des Solsberg Festivals

Werden Sie Mitglied im Club der Freunde des Solsberg Festivals! Als Dank für Ihre Spende bieten wir Ihnen exklusive Vorteile:

  • Vorverkaufsrecht gegenüber dem regulären Ticketverkauf
  • Freikarten und Rabatt auf reguläre Ticketpreise
  • Gemeinsames Essen mit den Künstlern

 
Beiträge an den Club der Freunde des Solsberg Festivals können ab 2015 in der Steuererklärung als Spenden deklariert werden. Weitere Infos und Anmeldeunterlagen können hier heruntergeladen werden.

Sponsoren

Herzlichen Dank!

Einen grossen Applaus verdienen auch die zahlreichen Sponsoren, die das Solsberg Festival mit Ihrer Unterstützung ermöglichen und somit Sol Gabettas Traum vom eigenen Festival seit vielen Jahren in Erfüllung gehen lassen.

Förderer

Seit vielen Jahren bekennt sich der Kanton Aargau als Förderer des Solsberg Festivals zum Kulturstandort Aargau. Auch dank der Klosterkirche in Olsberg und der Stadtkirche in Rheinfelden geniesst das Festival somit einen unvergleichlichen Rahmen.


Exklusiver Fahrzeugpartner

BMW

Weitere Sponsoren